Château Cheval Blanc 1998 AOC Saint Emilion Grand Cru




Rebfläche: 37ha
Rebsorten: Merlot 39% Cabernet Franc 57% Malbec 3% Cabernet Sauvignon 1%
Durchschnittliche Produktionsmenge: 85 000 Flaschen

795,00 €
entspricht 1.060,00 € pro 1 L

Verfügbarkeit: Ausverkauft

Details:

Flaschengröße: 0.75
Jahrgang: 1998
Alkohol: 14,5%
Appelation: Saint-Emilion

Weinbeschreibung

Chateau Cheval Blanc 1998

Bewertungen:

Matthias Hilse 98 Punkte


differenzbesteuert nach §25a UStG

Weitere Bewertungen:

Bettane & Desseauve 10/10
Gault Millau 98
Wine Spectator 95-100

Weitere Verkostungsnotizen:

The Wine Advocate

"The 1998 Cheval Blanc, a blend of 65% Merlot and 35% Cabernet Franc, is deep garnet-brick in color and absolutely explodes with scents of exotic spices, incense, dried roses, cigar box and licorice, with a core of crème de cassis and dried cherries plus touches of black tea and dusty earth. Medium to full-bodied, it fills the mouth with rich, plushly textured fruit and then POW—it hits the mid-palate with an explosion of Chinese five spice and floral perfume sparks, leading to an epically long finish. This cannot fail to impress and can easily cellar for another 30 years or more."

Lisa Perrotti-Brown 100 Punkte

Quelle: www.robertparker.com

 


 

"On this occasion, the 1998 Château Cheval Blanc could not match the stellar performance of the 1990, though it is still a great wine. It has a very pure, svelte bouquet with black cherries, camphor, creme de cassis and sage aromas. Giving it ten minutes to open in the glass, there is an attractive mint note that becomes ever more pronounced. The palate is medium-bodied with succulent tannins cloaked in glossy red cherry and strawberry fruit. There is great backbone and structure to this Cheval Blanc with a very long finish that fans out gloriously. I'd be inclined to give it two, three, maybe even four more years in bottle before it reaches its peak. Tasted March 2015."

Neal Martin 95+ Punkte

Quelle: www.robertparker.com

 


 

"I seriously underestimated this wine, as I have often tended to do with Cheval Blanc. A potentially immortal example that has gained significant weight since it has been bottled, this blend of 55% Cabernet Franc and 45% Merlot has a saturated purple color and a glorious nose of menthol, plums, mulberries, new saddle leather, cocoa, and vanilla. Remarkably fuller-bodied than I ever remembered it young, with an amazingly seamless texture and tremendous concentration and extract, this full-bodied yet gorgeously pure and elegant wine is impeccably balanced and certainly one of the all-time great Cheval Blancs. If it continues to improve as much as it has over the last three years since bottling, this wine will certainly rival the 2000, 1990, and 1982. Anticipated maturity: 2009-2030. Last tasted, 1/03."

Robert Parker 96+ Punkte

Quelle: www.robertparker.com

Quelle: www.robertparker.com

René Gabriel's BDX Total

"Erstaunlich viel Merlot – ein Teil davon wies unglaubliche 14,9 % Vol. (!) nach der Vergärung auf. Die leichtesten Merlot-Lots lagen immerhin noch bei 13.2 % Vol. Mag es deshalb so viel Merlot in diesem Cheval haben? Auf dem Terroir befinden sich nämlich gut zwei Drittel Cabernet Franc-Rebstöcke. Doch im 2000er liegt die letztendlich gewählte Assemblage bei 53 % Merlot und 47 % Cabernet Franc. Fast die Hälfte der Ernte wurde als Petit Cheval deklassiert. Für einmal wird dieser seinem Namen glücklicherweise nicht gerecht, denn er ist alles andere als "petit"!"

01: Fassprobe (Produktion ca. 80'000 Flaschen):

"Extrem dichtes Purpur mit schwarzen und violetten Reflexen. Komplexes, tiefgründiges Bouquet; beginnende Süsse, sehr vielschichtig, zarte Malz- und Tabaknoten, Irish Moos, schwarze Kirschen, Black Currant, Walnüsse und Pflaumen. Fleischiger, voller Gaumen, bereits unheimlich viel Schmelz in den Tanninen, wieder Malz, diesmal vermischt mit Kandissüsse, dunklen Caramelnoten, Lakritze und viel blaue und schwarze Beeren im vollen Extrakt, im Finale aufgrund des Pressweines sanft aufrauhend. Ein Cheval Blanc, der das Zeug hat, ein Jahrhundertwein zu werden, weil er durch die noch höheren Tanninwerte extrem viel Kraft besitzt. Er wird sehr lagerfähig sein und somit nicht so schnell reifen wie beispielsweise der 90er oder der ebenfalls hochreife Jahrgang 1982. Muss ich aber jetzt erklären, warum ich ihm nicht das Punktemaximum verleihe? Weil ich mich in dieser Sekunde an die Fassprobe vor zwei Jahren erinnere. Damals habe ich den Cheval 1998 verkostet und bin dabei in euphorische Zuckungen geraten, da ich instinktiv an den 1947er denken musste. Jetzt stehe ich wieder vor einer bedeutenden Fassprobe, doch der Wein hat gar nicht so richtig Lust, mit mir zu kommunizieren. Warten wir also ab. Aufrunden kann ich schliesslich immer noch (19/20). Kurz vor dem Abfüllen im Herbst 2002 nochmals zusammen mit Pierre verkostet: Die Farbe wirkt sanft heller. Delikates, klassisches Cheval-Bouquet; warm und reif, pflaumige Frucht, Schokonote, arabischer Kümmel, kandierte Kräuter, Vanilleschoten, gedörrte Datteln, Anklänge von Earl Grey Tee sowie Dörrbananen – ein klassischer, jedoch nicht zu verschwenderischer Cheval-Duft. Cremiges, feinstgliedriges Gaumenspiel, das Extrakt ist schmelzend, zeigt viel Dörrfrüchte, kurioserweise setzt sich der Minderheitsanteil an Cabernet Franc deutlich gegenüber dem Merlot durch. (19/20)."

08: "Sattes, dunkles Purpur, dunkle Mitte, zart aufhellend aussen. Verrückt süsses Bouquet, helle Edelhölzer, buttriges Caramel, Vanillepulver, Mailandergebäck, helles Toasting, im Moment eher durch die Vinifikation als vom Wein selbst dominiert. Im Gaumen süss, gebunden, geschmeidige Gerbstoffe, nicht so konzentriert und füllig wie der 98er eher etwas saftiger wie damals der 90er, macht vielleicht schon bald ersten Spass. Die genaue Ausrichtung dieses momentan sehr teuren und auch nie mehr billigen Weines ist aber noch nicht ganz klar. Gross ist er auf jeden Fall, doch wie gross wird sich erst noch beweisen. (19/20)."

12: "Die Farbe ist noch sehr jung und zeigt eine satte, dichte Mitte. Konzentriertes Bouquet geballt, süss und dicht, Kandis, Malz, jetzt schon einen grossen Auftritt bietend. Reicher Gaumen, süsse Tannine, paart Kraft mit Finessen, die Tannine sind königlich und bieten eine sehr ausgeglichene, angenehme Adstringenz. Der Wein braucht noch mindestens 5 Jahre zur ersten und weitere 10 Jahre zu vollen Reife. Kann sich eventuell den letzten Punkt noch dazu verdienen, was angesichts seines sehr hohen Marktpreises dann keine Schande wäre. (19/20)."

14: "Aus Magnumflaschen bei einem Lunch auf Cheval Blanc. Sehr würzig, fest, immer noch kompakte Gerbstoffe zeigend. Sicherlich noch viel zu jung - aber seine Grösse fraglos zeigend. Hier geht es wohl erst in 10 Jahren los. (19/20)."

15: "Mittleres Weinrot, sanft aufhellend. Offenes Bouquet, er zeigt einen Hauch von fülligem Caramel, und auch laktische Anflüge, helles Malz und eine beginnende, noch milde Cabernet-Franc-Süsse. Im Gaumen samtig, verloursartige Textur, sehr harmonisch und cremig von A bis Z. Nicht wahnsinnig druckvoll, aber von der Eleganz her eine Sonderklasse darstellend. Er wird wohl vor dem 1998er reif werden. Ich sehr die erste Reife so ab 2020."

René Gabriel 19/20

Quelle: www.bxtotal.com

Quelle: www.bxtotal.com

VINOUS

"The 1998 Cheval Blanc has been a lauded wine ever since release. I have often, quite controversially felt that it never quite matched its startling performances in its first ten years, though it remains and excellent wine. Now at 20-years old it offers opulent, high-toned scents of maraschino cherry, iodine, crème de cassis, dried blood and a subtle, almost Provençal herb-like scent courtesy of the Cabernet Franc. The palate is medium-bodied with fine grip, showy compared to other vintages of Cheval Blanc with sappy red fruit and a fine structured that lends this 1998 focus. Perhaps this bottle did not quite deliver the intensity on the finish that I was expecting, "jogging" instead of "sprinting" over the finish line. That said, it is a very impressive wine, even if personally I would not put it amongst the very best wines that Pierre Lurton has overseen. Tasted at Cheval Blanc."

Neal Martin 95 Punkte

Quelle: www.vinous.com Mai 2018


Herstellerangaben:

Château Cheval Blanc

1 Cheval Blanc

FR 33330 Saint Emilion

Frankreich

Dieser Wein enthält Sulfite.
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