Château Palmer

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Chateau Palmer: ein Troisieme Cru als Supersecond

Dass es mit Chateau Palmer etwas Besonderes auf sich hat, ist allein schon an seiner Teilhabe am zwar informallen, aber überaus prestigeträchtigen Begriff des Superseconds ersichtlich. Schließlich bringt es das Weingut historisch nur auf einen Platz im klassifizierten Mittelfeld, als Troisième Grand Cru Classé. Niemand würde aber bestreiten, dass es, sobald es um die Krone in Margaux geht, nur einen Zweikampf zwischen dem appellationsnamensgleichen Chateau Margaux und eben Chateau Palmer gehen kann. Unterschiedlicher könnte man Margaux nicht denken, wie er hier in disparater Assamblagezusammensetzung gemacht wird. Das Markenzeichen von Chateau Palmer ist der hohe Merlot-Anteil, der dem Wein einen Schuss Expressivität gibt, den der noble Margaux so nicht hat. Nicht die Distinktion, eher der Aplomb wird hier vinifiziert. In der Vergangenheit wurden auf Chateau Palmer immer wieder in mittleren Jahren große Weine gemacht, was nicht heißt, dass im Doppeljahrgang 2009/2010, der in seiner Größe erhabenen Abstand zu vielen anderen Jahrgangspaaren hält, auf Palmer keine grandiosen Weine entstanden wären!

 

Chateau Palmer

 

Vielleicht macht die Versostungsnotiz des Jahrgangs 2010 Ihnen ja Lust, sich etwas mehr mit Chateau Palmer zu befassen:

"Der überwältigende Palmer 2010 steht in schwarzopaker Undurchdringlichkeit im Glas und zieht schon beim Nasenspiel alle Register sensorischer Fülle. Die aromatische Weite des impressiven Bouquets umfasst das komplette Panorama von saftiger, dunkler- und roter Beerenfrucht über margauxtypischer Erdigkeit, Edelholzwürze, mineralischer Kühle bis hin zu Kaffee- und Schokonoten. Mit hohem intrinsischen Druck, sehr konzentriert und tanninvertieft und überaus spielerisch-viril zugleich umspült die palmersche Genußwoge die Zunge und legt dabei in den sich immer wieder von neuem vertiefenden Fruchtfenstern die abundante Fülle ihrer überwältigenden Struktur frei. Der von saftiger Frische geprägte Fruchtkern legt sich dabei in wohlbalancierter Umhüllung um die sehr dichte, aber äußerst feinpolierte Gerbstofftextur und tanzt in schwungvoller Schwerelosigkeit einem von Reinheit, Klarheit und nobler Distinktion getragenen endlosen Finale entgegen. Ein großer Wein für den großen Genuß."

 

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