Château Kirwan

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Die Geschichte von Chateau Kirwan


Ursprünglich hieß das 1855 als Troisième Cru Classé eingestufte Weingut Domaine de Lasalle und wurde um 1710 von John Collongwood gekauft. Dessen Tochter heiratete einen irischen Händler namens Mark Kirwan, der damit zum Namensgeber des Châteaux wurde. 1856 erwarb M. Godard, dessen Sohn später Bürgermeister von Bordeaux war, Château Kirwan und beauftragte den Négociant Schröder & Schyler mit dem Vertrieb der Weine. 1925 wurden die bisherigen Distributeure auch Eigentümer und nutzten das idyllische Weingut als Landsitz.

 

Château Kirwan

 

In gewisser Weise fristete Château Kirwan im letzten Jahrhundert ein mehrere Jahrzehnte währendes Dasein in einer Atmosphäre erhöhter zeitlicher Entrückung, denn ein gewisses Maß an Sorgsamkeit den eigenen Weinen gegenüber läßt sich erst mit dem Jahr 1967 erkennen, als die Châteauabfüllung eingeführt wurde. Es dauerte dann fast noch ein ganzes Jahrzehnt, bis der Wein beim Ausbau mit neuem Holz in Berührung kam. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ältere Kirwan-Jahrgänge eine eher miefige Atmosphäre ausstrahlen.

Zu Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begann die Familie Schyler, in Kirwan zu investieren. War man vorher lange Jahre der Entwicklung hinterhergelaufen, bewies man 1992 mit der Verpflichtung von Michel Rolland als önologischem Berater avantgardistischen Mut, denn Château Kirwan war Rolland's erstes Projekt im Médoc überhaupt. Mit eigentlich einfachen Maßnahmen wie Ertragsreduzierung und der Einführung eines Zweitweins ("Charmes de Kirwan") konnte Rolland innerhalb kurzer Zeit die Qualität des Weins maßgeblich verbessern.

 

Garten von Château Kirwan

 

Chateau Kirwan aktuell


Seit Anfang 2007 ist Philippe Delfaut, der zuvor technischer Direktor bei Château Palmer war, für die Weine von Château Kirwan verantwortlich. Während die Weine unter der Rolland-Ägide konzentriert und etwas mächtiger waren, arbeitet Philip sehr erfolgreich daran, aus Kirwan einen in der Hinsicht modernen Margaux zu machen, dass der Wein seinen feminien Charme, seine tänzerische Leichtigkeit und den feinen floralen Hauch, der die Margaux-Weine so besonders auszeichnet, zurückerhält und in Punkto Klarheit und Brillanz der Frucht '"state-of-the-art" in der Appellation Margaux ist.

Der Rebsortenspiegel von Château Kirwan ist ungewöhnlich, denn neben dem mit 40% dominanten Cabernet Sauvignon und 30% Merlot sind die Weinberge mit 20% Cabernet Franc und 10% Petit Verdot bepflanzt.




zur Appellation Margaux                                                                                            zu den Troisieme Cru


 



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