Château Durfort-Vivens

Château Durfort-Vivens

 

Die Geschichte von Chateau Durfort Vivens

Auch dieser Deuxieme Cru aus der Appellation Margaux trägt einen Namen, der auf frühere Eigentümer zurückgeht. Das Weingut, das seinen ersten Namensteil von der Familie Durfort de Duras aus dem Südwesten Frankreichs verdankt, ging 1824 in den Besitz des Grafen von Vivens über, so dass sich der zwar etwas sperrige, aber den eigentständigen Stil der Weine aber durchaus repräsentierenden Namen Durfort-Vivens ergab. 1937 wurde das Weingut an Chateau Margaux verkauft, das die Weinberge von Durfort Vivens für die Herstellung des Pavillon Rouge einsetzte. 1962 ging das Weingut in den Besitz der Familie Lurton über. Nach einer sehr wechselvollen und eines deuxieme Cru überhaupt nicht würdigen Zeit gelang es Gonzague Lurton, der Durfort Vivens 1992 übernahm, im Jahr 2001 neue Keller einzurichten.

 

Chateau Durfort Vivens unter dem Radar

Aus heutiger Sicht ist es erstaunlich, dass der Markenwert eines Deuxieme Cru von den Eigentümern - oder denjenigen, die ihnen das Geld für die Investitionen liehen - erst so spät erkannt wurde. Denn den Weinen von Chateau Durfort Vivens haftete nicht zu Unrecht lange das Verdikt an, ihrem Rang unangemessene Qualitäten zu liefern.

 

Gonzague Lurton und Durfort Vivens

Gonzague Lurton ist ein Mann von gewaltigem Beharrungsvermögen, der die Dinge gerne nach seinen Vorstellungen, auch wenn diese dem Zeitgeist entgegenstehen, gestaltet. Gerade in einer Zeit, in der nach der Parker-Hegemonie eine ganze Weinbauregion dem Schutz der degustatorischen Obhut enthoben ist, kann ein Querdenker neue Standards verfestigen.

Im Fall der Weine von Durfort Vivens ist es offensichtlich, dass solche Begriffe wie Hedonismus, Seduktion, jugendlicher Charme o.ä. nicht mit einem Wein assoziiert werden, für dessen Evolution in der Flasche eher Geduld und ein guter Keller förderlich sind.

Wir meinen, die Kombination aus einem durchaus konzentrierten, dichten, margauxtypischen, sowohl erdverbundenen als auch floral animiertem Bordeaux mit Gerbstoffinesse, Balance und Frische sind durchaus Attribute, die einen etwas größeren Verbreitungsgrad dieses Margaux verdienen würden. Besonders die Jahrgänge 2009 und 2010 sind sehr gelungen!



 

zu den Deuxième Cru                                                                                    zur Appellation Margaux

 


 

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