Château Palmer 1996 AOC Margaux

Der nun in seine Genussphase einmündende Palmer 1996 ist eine Assemblage aus 55% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot und 5% Cabernet Franc.

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Details:

Flaschengröße: 0.75
Jahrgang: 1996
Weingut: Château Palmer
Alkohol: 13%
Appelation: Margaux

Weinbeschreibung

Château Palmer 1996

Bewertungen:

Matthias Hilse 96 Punkte


Genussindex 19/20 Punkten

Weitere Verkostungsnotizen:

The Wine Advocate

"Tasted at the Château Palmer vertical in London, the 1996 Château Palmer is a wine that never quite fulfilled its potential. There is satisfactory fruit intensity on the nose, blackberry and truffle, a touch of vanilla and violet developing with time in the glass. The palate still feels a little backward, but there is good grip and freshness. This is a harmonious 1996 Margaux and yet it feels conservative and straight-laced on the tobacco-infused finish. It is quite a "serious" Palmer, yet it does not quite back it up in terms of complexity or, for want of a better word, "soul." Good...but you end up wanting more, especially having tasted the likes of 2000, 2005 and 2010 alongside."

Neal Martin 91 Punkte (Mai 2015)

 

"This wine, a blend of 55% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot, and 5% Petit Verdot, is performing well after its July, 1998 bottling. It boasts an impressively saturated purple color, in addition to a backward yet intense nose of black plums, currants, licorice, and smoke. Following terrific fruit on the attack, the wine's structure and tannin take over. There is plenty of sweet fruit, and the tannin is well-integrated, but the wine requires 7-8 years of cellaring."

Robert Parker 91 Punkte (Apr. 1999)

Quelle: www.robertparker.com

Jancis Robinson

"55% Cabernet Sauvignon, 4% Cabernet Franc (last Cabernet Franc at Palmer), 40% Merlot, 1% Petit Verdot. Cooler but sunny summer. Great Cabernet in this vintage in Bordeaux generally. A more classic Palmer.
Deep youthful garnet. Open, sweet dark and spiced fruit. Smell the sun. Spice and truffles coming through as it opens up. You can still smell the sweet toasty oak though this was not the first vintage of new vats. Rich sweet pure fruit. Firm but rounded tannins and long aromatic finish. Fine cedary aftertaste. Very pure and direct and frank, some herbaceousness adding aroma but not greenness."

Julia Harding MW 17+/20 (Feb. 2009)

Quelle: www.jancisrobinson.com

Jean-Marc Quarin

"Couleur rouge sombre. Bordeaux. Intense. Belle. Nez d'intensité moyenne. Fruité. Fumé. Toasté distingué. A l'agitation en cours d'évolution. Attaque douce et soyeuse se développant sur une structure juteuse très caressante dont la profondeur de goût s'installe à partir du milieu de bouche. Les tanins riches en saveur viennent peu à peu et demeurent d'un grain extrêmement raffiné. Dégustation ascendante. Grande longueur."

95 Punkte (Feb. 1999)

Quelle: Quarin, Jean-Marc © Copyright www.quarin.com, Jean-Marc Quarin (JMQ)

René Gabriel's BDX Total

"James Sichel:

Sehr reifer Cabernet mit einem Alkoholgehalt, wie man ihn auf Palmer noch nie gesehen hat. So etwas haben wir selbst in den grossen Jahren 1989 und 1990 nicht erlebt. Die besten Cuvées hatten 13,3 % Vol. Der Palmer besteht dieses Jahr aus 60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot und 5 % Petiut Verdot. Eine gute Ernte, gleiche Menge wie letztes Jahr, also etwa 15'000 Kisten.

97: Fassprobe (17/20):

Tiefes Tabak-, Terroirbouquet, schwarze Beeren, Maulbeeren, Trüffel. Im Gaumen samtig, sehr fein, delikat, konzentriertes Extrakt, schlank anmutendes Finale. Ein sehr schwer einzuschätzender Palmer, der im Moment etwas leicht erscheint. Hat mich eher enttäuscht. Doch man muss auch wissen, dass auf Palmer die Endassemblage immer sehr spät gemacht wird und er sich dadurch selten schon in der Primeur-Degustation optimal präsentiert. Im Herbst auf dem Château nachdegustiert: Feines, delikat süsses Bouquet, nebst ausladend rotbeeriger Frucht sind auch sanft forale Noten vom Cabernet her im Nasenbild zu finden. Im Gaumen zeigt der Wein schon recht viel Charme, aussen schmeichelnd, nicht sehr konzentriert, aber eine schöne Komplexität anzeigend. Kein grosser, aber leider ein sehr teurer Palmer mit mittlerem Alterungspotential. Zwei Wochen nach der Abfüllung: Geht jetzt immer mehr in die Tiefe, riecht nach Edelhölzern und Trüffeln. Extraktreicher Gaumen, der Merlot erinnert gar an Kalifornien, Zimt im Finale. herrlich lang anhaltend, mit einer verführerischen Amarena-Süsse. Gleicht vom Körper her dem 86er, hat aber viel mehr Eleganz.

00:

Im Moment zurückhaltendes Bouquet (Rauzan-Ségla und Prieuré-Lichine sind wesentlich spontaner), darunter Preiselbeeren, Edelhölzer, ein feiner Veilchentouch und tintige Würze. Stoffiger, dichter Gaumen, viel Cassis und Himbeeren im Extrakt, was ihm ein blau- und rotbeeriges Spiel verleiht, tiefgründig, konzentriert und sehr, sehr lang (18/20).

03:

Mittleres Purpur-Rubin. Zeigt einen dezenten Luftton und rosinierendes Traubengut in der Nase, Wildbretnote, Leder, animalische Züge, aber auch getrocknete Küchenkräuter, je länger der Wein an der Luft ist, desto mehr Frucht entwickelt er. Im Gaumen viel Preiselbeeren, nussig, die Gerbstoffe wirken leider sanft kernig und geben der Textur eine dezent aufrauhende Charakteristik, im Finale fehlt es dann etwas an Kraft und Power für dieses, doch sonst grosse Médoc-Jahr (17/20).

04:

Erstaunlich wuchtiges Bouquet, Waldbeeren, rote Pflaumen, Parisette-Brotkrustenton, ein Tanz zwischen roten und blauen Beeren, öffnet sich durch seine Konzentration nur ganz langsam. Im Gaumen noch sehr viel Primärfrucht, sattes Extrakt, noch Reife verlangende Adstringenz, sehr beeriges Finale. Wird mit weiterer Flaschenreife immer mehr Finessen entwickeln, etwas schlank anmutendes Finale.

06:

auf dem Weingut, Leder, trocken, wirkt noch verhalten. Fast etwas knochig im Gaumen, bourgeois fehlt an Fiessen, dafür ist das Potential sehr gut. Noch nicht reif. Knappe 18/20
Die Farbe ist nicht besonders tief, aber immer noch sehr jugendlich, Purpurnoten. Offenes, tiefgründiges Bouquet, viel Trüffelnoten, Moschus, Soya, viel reifes, tiefgründiges Terroir, zeigt sich eher noch verschlossen. Im Gaumen Edelhölzer, Pralinen, Malzspuren, dunkle Röstnoten, viel Charme und es tut nicht weh, hier jetzt schon einen grossen Schluck davon zu geniessen. Eine Magnum im Sempacherhof zeigte im Januar 2007 ebenfalls erste Reife. 08: Die Doppelmagnum an der Meztgete war sehr verschlossen. Also warten - oder lange dekantieren.

09:

Mittleres Granat, Rubinnuancen, Fruchtiges Bouquet, viel Veilchen und auch Cassistöne, erstaunlich viel Primäraromen, Tabaknoten und Périgourd-Trüffel, der Wein zeigt in der Nase eine erstaunliche Tiefe. Fester, stoffiger Gaumen enorm viel Extrakt das noch weit von der Reife entfernt ist, fast körnig im Ansatz, eine gesunde versprechende und ausgeglichene Adstringenz im Finale zwischen blau- und schwarzbeerig. Das wird was, aber erst in 10 Jahren und dann für mehrere Dekaden. 09: Zu einem Mittagessen (offeriert von Jörg Studach) im Sempacherhof. Zuerst nippten wir nur daran. Eher verhalten und mit mehr Charakter als Finessen. Er öffnete sich nur ganz, ganz zaghaft und machte erst halbwegs Freude als das Entrecôte aufgetragen wurde. Warten lohnt sich oder langes dekantieren. (18/20).

12:

Die Farbe sehr satt mit Purpurschimmer und praktisch keinem Reifeschimmer am Rand. Die Nase verhalten, wenig kommunikativ und das blieb auch so nach einer weiteren Viertelstunde. Etwas trockene Beeren, feine Hölzer, heller Tabak, aber eben nur dezent in sich gekehrt. Im Gaumen sehr stoffig, das Extrakt verbindet sich mit der restlichen Adstringenz, eigentlich recht fein, trotz der ausstrahlenden Kraft. Aufgrund seines stummen Verhaltens, empfiehlt es sich hier noch mindestens 5 Jahre zu warten. Derweil kann man halt die Flaschen anschauen wie man einen Fisch im Aqua rium. Das macht zwar Freude, aber nicht undurstig. (18/20).

13:

Er kämpfte sich recht erfolgreich durch die schwebenden Havanna-Wolken. Die Nase eher diskret aber von sehr noblem Ansatz. Der Gaumen eher schlank anmutend, viel rotbeerigen Konturen und gut stützende, noch halbjunge Gerbstoffe zeigend. Die Säure ist bereits perfekt integriert und der erste, tendenziell burgundisch wirkende Trinkspass ist in genügendem Ausmass vorhanden. Für mich war es ein partielles Nachjustieren dieses Jahrganges, denn vor einer Woche korkte ausgerechnet dieser 1996er bei der grossen Palmer-Vertikale in Bonn. (18/20). 14: Wir tranken ihn im Restaurant Saprien in Sauternes nch der grossen 2013er Probe auf Suduiraut. In erster Reife, durch seine Terroiraromen, Tabak und Rosinen. Im Gaumen sehr elegant. Macht jetzt so richtig viel Freude. (18/20).

16:

Sattes, dunkles Purpur-Granat, erste, feine Reifeanzeige. Das Bouquet ist wesentlich reifer als jenes vom 1995, süsse Pflaumen, Zedernduft, schön komplex und eine erste Reife anzeigend. Stoffiger Gaumen, dicht und satt, ausgeglichene Adstringenz, konzentriert und nachhaltig. Hier kündigt sich ein ganz grosser Palmer an. Mehr und mehr. Seine volle Genussreife sehe ich in 10 Jahren. Aufgewertet: 19/20!

19:

Magnum. Sattes Purpur, dicht in der Mitte, mit minimen, ersten Reifetönen. Das Bouquet ist genial – so richtig Palmer! Würzig, süss, fruchtig und trüffelig, weit ausgelegte Schichten und viel Power im Nasendruck vermittelnd. Man kann sich als Bordeauxfan da fast nicht Sattriechen! Im Gaumen stoffig, fleischig, von festem Körper und voller Harmonie. In den letzten Jahren hat dieser «Dornröschen-Palmer» stetig zugelegt. Meine letzte Wertung vor drei Jahren lag bei 19/20. Und diesen Tarif dokumentiert er – vielleicht nicht zuletzt dank Magnumformat – wieder problemlos. Geht in die Richtung grosse Médoc-Klassik! Zwei Stunden dekantieren. In der Schweiz und auch in Deutschland und Österreich findet man momentan keinen einzigen Anbieter. Nur in England. Also haben es andere Weinfreunde auch schon gemerkt. (19/20)"

René Gabriel 18/20

Quelle: www.bxtotal.com


Herstellerangaben:

Château Palmer

FR 33460 Cantenac

Frankreich

Dieser Wein enthält Sulfite.
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