Château Lynch Bages 1995

79,80 €

Weitere Verkostungsnotizen:

The Wine Advocate

"A dense ruby/purple hue is accompanied by reticent, restrained aromatics suggesting earth, herbs and subtle fruit. The wine hits the palate with a brutal, tannic overlay, but behind that are impressive levels of black and red fruits. As is the case with many 1995s, the wine’s structural components still dominate, which makes one wonder if these cuvees will ever shed enough tannin to be charming and enjoyable to drink. Certainly depth, weight and richness are all present, but the tannins remain elevated and somewhat foreboding."

Robert Parker 89+ Punkte

Quelle: www.robertparker.com#196

 


 

"This is a beautiful wine with an evolved personality and low acidity. The wine exhibits abundant quantities of earthy, smoke and tobacco-tinged, black currant fruit, rich, concentrated, medium to full-bodied flavors, and moderate tannin in the long finish. It is successful, but nowhere near full maturity. Anticipated maturity: 2005-2020."

Robert Parker 91 Punkte

Quelle: www.robertparker.com#129

 


 

"On the three occasions I tasted the 1995 out of bottle it came across in an elegant, restrained, 1985/1953 Lynch Bages style. While attractive and soft, with obvious tannin in the background, the 1995 is not made in the blockbuster style of the 1996, 1990, 1989, or 1986. Deep ruby-colored, with an evolved nose of sweet, smoky, earthy, black currant fruit, this fleshy, round, seductive, fat and fruity Lynch Bages should drink well young, yet age for two decades. Anticipated maturity: 2000-2015."

Robert Parker 90 Punkte

Quelle: www.robertparker.com#115

Quelle: www.robertparker.com

René Gabriel's BDX Total

96: Fassprobe (17/20):

"Dichtes, nach Edelhölzern riechendes Bouquet, geradlinig, eine feine Zimtnote darin, beerige Konzentration. Kräftige Tannine im Gaumen, blaubeeriges Fruchtspiel, Brombeeren, wirkt aber für einen Lynch-Bages aus einem derartig grossen Jahr eher schlank im Finish."

99: "Dunkles Granat-Purpur, sehr satt. Intensives, kirschiges Bouquet, zeigt sich noch sehr verschlossen, Krachmandeln-, Röstnote. Sehr fleischiger, mit konzentriertem Extrakt beladener Körper, noch massive Adstringenz, aufrauhendes Extrakt, braucht noch viel Zeit. Wird sich aber eher auf ein 18/20 Punktniveau einstimmen."

01: "Kein Verbrechen! Trotz massiven, aber reifen Tanninen, kann man ruhig mal einen Blick reinwerfen. Ein sehr voluminöser und auch fleischiger Lynch, der für mich mehr und mehr die Konturen des 85ers annimmt. Also – Freude herrscht (sicherlich in etwa acht bis zehn Jahren)."

03: "Langsam öffnendes Bouquet, pflaumige Töne, Schoko, schwarze Kirschen, etwas alkoholisch und somit sehr intensiv im Nasenspiel. Weicher, samtiger Gaumen, viel Malzspuren. Im Gaumen sehr aromatisch und erstaunlich füllig, angenehm stoffig, dabei leicht mehlig auf der Zunge bleibend, tolles Rückaroma. Ein wildes, ungestümes Pferd, das in zehn Jahren zum Grand National antreten kann. Geballter Pauillac-Power! (18/20)."

05: "Immer noch recht verschlossen, aber die ganz grosse Cabernet-Aromen-Palette zeigend. Und diese schwankt zwischen Pauillac und Napa hin und her… (18/20)."

06: "So jung dass er nicht nur verschlossen ist, sonder sich irgendwie taub stellt. Warten ist die beste Lösung, oder halt 5 Stunden dekantieren."

08: "Sattes, dichtes Purpur-Rubin. Frisches Bouquet, feine Ingwernoten darin, noch etwas reduktiv, Rosenpfeffer, Kokos, viel Pep zeigend. Satter Gaumen unerhört frisch und lebendig, hat noch wenig Evolution mitgemacht, grosser Wein der aber als Pauillac erstaunlich rotbeerig wirkt, wurde vielleicht ein paar Tage zu früh geerntet, zeigt in seiner Süsse fast eine gewisse Zinfandelaffinität, dicht im Finale, gewaltiger Druck, noch nicht in seiner vollen Genussreife."

10: "Wir tranken diesen Wein im Riu Rau in Javeau nach einer Altweinprobe mit grossen Weinen aus den Jahrgängen 1934 bis 1961. Der Lynch fühlte sich an wie ein sperriger Holzpflock. Man sollte nie zu junge Weine nach grossen alten trinken! (18/20)"

13: "Recht dunkles Weinrot, immer noch rubiner Rand. Erfrischende Fruchtnoten, blumige Noten, wirkt also etwas floral, dahinter versöhnliche Röstnoten. Im Gaumen wiederum sehr frisch, rote Fruchtnoten, gut stützende Säure, wirkt lang und ist auf dem Weg zur ersten Reife. Fehlt vielleicht insgesamt etwas an Druck, aber die 1995er haben ja auch meist mehr Finessen wie Power."

14: 1994: EINMAL MAGNUM – EINMAL DOPPELMAGNUM. Der Jahrgang 1994 wurde am BBC-Abend zwei Mal serviert. Einmal bei der Hauptspeise als drittes Glas aus der Magnum. Diese wurde am Nachmittag geöffnet, dekantiert, das Depot absorbiert und dann den «depotfreien» Wein in die ausgewaschene Magnum zurück dekantiert. Dann öffneten wir als «Schankwein» noch eine Doppel Magnum – just vor dem Servieren. Die Differenz war gering, doch zeigte die Magnum mehr Tannin-Charme, die Doppel Magnum etwas mehr Fruchtdruck. Degunotiz von der Magnum: Mittleres Granat, erste Reifeanzeige am Rand. Fein würziges, leicht kühles Cabernet-Bouquet, schwarzer Pfeffer, ein Hauch Eucalyptus, zeigt eine gute Tiefe und gibt sich noch etwas reserviert in der Nase. Im Gaumen mit mittelschlankem Körper, gut stützende Muskeln, klassischer Körperbau, aromatisches Finish. Er ist erst am Anfang einer wohl recht langen Genussreife, also lange dekantieren. (18/20)."

14: "Mittleres Granat. Das Bouquet gibt sich erstmals irgendwie zugänglich, nachdem er sehr lange Zeit verschlossen war. Im ersten Nasenanflug duftet es nach Zedern und so wähnt man sich fast eher im Saint Julien, dann feinwürziger Cabernet, die restliche Frucht greift langsam nach Terroir. Damit tut er sich vielleicht momentan etwas schwer und ist somit auch nicht der einzige 95er-Bordeaux in dieser Phase. Im Gaumen ist fast schon alles am richtigen Ort; die Tannine sind nahezu gereift und mit etwas Fett umgeben, das Extrakt hat noch dezent sperrige Flächen und zeigt somit das Verlangen nach weiterer Flaschenreife. Trotzdem hat er seinen Erst-Charme erreicht. Mit zwei Stunden dekantieren, kann man ihn in die erste Genussreife mutieren. (18/20)."

15: "Mittleres Weinrot, aufhellender Rand. Das Bouquet ist faszinierend, zeigt eine tolle Terroirsüsse, sowie Rosinen, Leder und einen Hauch von Eucalyptus. So richtig Pauillac und auch so richtig herrlich Lynch-Bages. Im Gaumen fleischig, und mit angerundeten Tanninen. Er zeigt viel Kraft ist aber dann doch auf einem erstaunlich weichen Trip. Er ist jetzt fraglos in einer sagenhaften, ersten Genussreife. Wobei er an der Luft noch zulegt."

René Gabriel 18/20

Quelle: www.bxtotal.com

Quelle: www.bxtotal.com

VINOUS

"(76% cabernet sauvignon, 15% merlot, 7% cabernet franc and 2% petit verdot; 5.43 g/l total acidity; 12.9% alcohol): Deep ruby with a touch of garnet at the rim. Expressive nose melds red cherry, dried herbs, incense and sandalwood, along with an obvious note of oaky torrefaction. Very smooth on entry, with good balance to its red and black fruit and earthy underbrush flavors. Turns a little tough and lacks complexity on the nutty finish, which hints at iodine and smoke."

Ian D'Agata 89 Punkte

Quelle: www.vinous.com Januar 2012

 


 

"Very good red-ruby color. Floral, nutty aromas of black cherry and iodine; as with the '96, one can smell the char of the barrels. Sweet and smooth on entry, then a bit tougher and less obviously ripe than the silkier, more voluminous '96, with a slight green streak and an impression of stronger acidity. The tannins here are a bit more spiky. Finishes with a note of pepper. In a typical, drier Pauillac style, a bit like the '88."

Stephen Tanzer 89 Punkte

Quelle: www.vinous.com Mai 1998

Quelle: www.vinous.com


Herstellerangaben:

Château Lynch Bages

FR 33250 Pauillac

Frankreich

Dieser Wein enthält Sulfite. * Der Genuss- bzw. Subskriptionsindex beschreibt das von Aux-Fins-Gourmets bewertete Preis-Leistungsverhältnis des Weins bezogen auf seinen Geschmack.
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