Gedanken zu einem Jahrhundertjahrgang

Die Signale von jenseits des Atlantiks gleichen einem Verwirrspiel, wobei nicht ganz klar ist, wer spielt und mit wem gespielt wird. Ein Teil der Kritikerelite, die durch ihre eifrigen Akklamationen die Länge des Schattens, den der Bordeaux-Jahrgang 2009 schon sehr früh zu werfen begann, beinahe ins Unendliche getrieben haben, desavouieren nun in ihren Arrivage-Noten einen Teil des Urteils, so dass man sich verwundert fragen könnte, ob denn nicht initial der Sonnenstand fehlerhaft ermittelt wurde. Wie kann es sein, dass dieser große, in der Breite herausragende Jahrgang keinen perfekten Wein hervorgebracht hat? Gerade im Hause der „Anwaltskanzlei Wein“, in dem man seit einiger Zeit sybillinisch in Stereo coram publico geht, sind die Abweichungen der englischen Zunge gegenüber dem amerikanischen Patron aus Monkton eklatant.

Konnte man bis vor wenigen Tagen noch den Eindruck bekommen, das Post-2005-Procedere wiederhole sich eine Olympiade später, lassen sich neuere, noch recht kryptische Andeutungen des Orakels aus Maryland so interpretieren, dass sich die dem Jahrhunderturteil zugrunde liegende degustatorische Primeur-Evidenz in auch in Arrivage-Höchstnoten manifestiert. Jedenfalls konnte man schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das Spektakel, was uns in Kürze erwartet, bei der Veröffentlichung der Bewertungen von James Suckling, ehemals in Diensten des Wine Spectator, nun in eigener Sache unterwegs, bekommen.

Der Attentismus, der den Primeurjahrgang 2009 in seiner finalen Phase bisher gekennzeichnet hat, ist auf einmal hektischer Betriebssamkeit gewichen. Denn auf einmal schwirrt eine Liste mit Weinen, die im Markt gesucht sind, pfeilschnell zwischen den Servern hin- und her. Um es im Bankjargon, über den man ja seit Monaten täglich bestens unterrichtet wird, zu sagen: war es bisher à la mode, Risikoaktiva in Form möglicherweise überteuerter, weil schlecht bewerteter Mythen, abzubauen, werden nun eiligst Positionen aufgebaut, um den Nachfrageansturm bedienen zu können.

Kunden, die dem eindeutigen Urteil des Verfassers vor 18 Monaten gefolgt sind, können sich auf beides freuen: sensationelle Weine und eine globale Nachfrage nach ihnen.

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Château La Dominique 2009

Château La Dominique 2009

Wer von dem Cheval-Blanc-Nachbarn La Dominique einen androgynen Wein erwartet, weil die verwandte Vornamensbezeichnung geschlechtsübergreifend ist, liegt mit seiner Vermutung nicht restlos falsch. In dem Sinne, in dem die Scorpions „the wind of change“ besangen, ließe sich hier über „the wind of freshness“ philosophieren. Selten bis noch nie habe ich einen Wein mit natürlichen 14,5 Alkoholgraden erlebt, der mit einer solch berauschenden Frische über die Zunge bläst. Ungemein druckvoll, mit maskuliner Entschlossenheit, aber vollkommen in der Sphäre femininer Feinheit, mit fulminanter Würze, kristallklarer Beerenfrucht, nobler Distanz und köstlicher Balance entzündet dieser Saint-Emilion-2009-Überflieger ein sensorisches Gaumenfeuerwerk, das einem Jahrhundertjahrgang alle Ehre macht. Mit ergreifender seidiger Wucht gleitet dieses vinophile Ausrufezeichen einem zeitgreifenden Finale von höchster aromatischer Verve entgegen. Dieser in diesem Ausnahmejahr reinsortige Merlot gibt eine Idee davon, was uns durch den Mangel an einem gleichgestrickten Cabernet-Sauvignon alles abgeht!

 Matthias Hilse: 96 Punkte

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Pomerol Probierpaket 2009

Nicht nur, weil wir hier ein Faible für literarische Stilfiguren pflegen, war es an der Zeit, ein Probierpaket mit Weinen aus Pomerol zusammenzustellen. Da es aber eine inwendige Neigung dieser Weine ist, teuer zu sein, haben wir einen Wein aus Lalande-de-Pomerol daruntergemogelt.

Während die Nobelappellationen des Bordelais (St. Estèphe, St. Julien, Pauillac, Margaux, Pessac-Léognan und St. Emilion) zwar jeweils in sich eine relativ homogene Markenentwicklung in den letzten Jahren verzeichnen konnten, sind es meist doch die herausragenden Châteaux aus den einzelnen Appellationen, die die Triebfeder sehnsüchtigen Verlangens nach den edlen Tropfen sind. In Pomerol ist das etwas anders, denn hier lebt das Renommee von der Ursprungsbezeichnung. Wie immer in Dingen mythischen Zuschnitts, versteht die Ratio nur einen Teil der zugrunde liegenden Bewegmomente.

Als gesichert darf man annehmen, dass es die durchschnittliche Größe der eher kleinen Weingüter ist, die die Analogie zum Homöopathischen -  und damit, in Marktmechanismen übersetzt: zur vermuteten Knappheit des Gutes „Pomerolwein“ stiftet. Als einzige namhafte Appellation verfügt Pomerol über keine Klassifikation. Was man zunächst als Makel vermuten würde, stellt sich aber bei näherer Betrachtung als Garant ausgewogener Nachfragegenese, etwa so wie in Chablis (wo es furchtbar viele schlechte Weine gibt) und Sancerre (auch nicht viel besser), heraus. Im Unterschied zu den beiden eben mitgenannten Ursprüngen gibt es jedoch in Pomerol mythische Weine, mit denen man vor allem das legendäre Trio Petrus, Le Pin und Lafleur meinen wird. Ein Pomerol, ganz gleich welcher, hat über den Mythos immer auch Anteil an den für die meisten von uns unerreichbaren Legenden.

Hier nun kann es zu latenter Glatteisbildung kommen, denn auch das gibt es: schlechten Pomerol. Und er wird auch eifrig verkauft. Mit unserem Probierpaket navigieren Sie, das verspreche ich Ihnen, auf sicherem Genussterrain. Die preisliche Spreizung der Pomerolweine ist enorm, das reflektiert in gewisser Weise bereits unser Paket. Da die 6 ausgewählten Weine in der Summe bei EUR 199,00 liegen, mithin also die Versandfreigrenze nur um ein kleinkariertes Maß unterschritten wird, schreiben wir Ihnen die 6,00 EUR, die Sie bei einem günstigeren Probierpaket sparen würden, gedanklich gut, so dass wir Ihnen nur EUR 193,00 (inkl. MwSt.) berechnen werden. Leider entzieht es sich unserer Kenntnis, wie man so etwas einem Magento-Shop beibringt, so dass bei online-Bestellungen nicht das ausgewiesen wird, was hier angeboten ist. Selbstverständlich berechnen wir nur den geringeren Betrag.

Zum 6er Probierpaket Pomerol 2009 zum Preis von EUR 199,00 (EUR 44,22/L) incl. MwSt. und Versand kommen Sie hier:

Château La Fleur de Boüard 2009

Robert Parker :
“The 2009 La Fleur de Bouard (made from yields of 45 hectoliters per hectare; 13.5% alcohol) is a Merlot-based wine with brilliant purity, abundant black cherry, plum, and boysenberry fruit, extraordinary density, decent acids, and high tannins. This full-bodied, concentrated, impressively endowed 2009 should age nicely for 10-15 years…”
Quelle: “The Wine Advocate, issue 188″ 91-93 Punkte

Matthias Hilse:
92-93+ Punkte

Château La Fleur de Boüard 2009 , 0,75L für EUR 32,50 (EUR 43,33/L)

Château du Domaine de l’Eglise 2009

Geschichte: Mit einer Erwähnung des Namens und des Weinbaus auf diesem Gut in den Vieux Papiers du Libournais im Jahre 1589 ist Domaine de l’Eglise das älteste Weingut auf dem berühmten Hochplateau von Pomerol. Ursprünglich im Kirchenbesitz, war die Domaine de l’Eglise ein von den Mönchen der Hospitaliers de Saint Jean de Jérusalem geführtes Hospiz für Kranke, die nicht in die Stadt Libourne sollten, um Seuchen zu vermeiden. Ein großes Malteserkreuz auf dem Tor war damals das Zeichen dafür. Im 18. Jahrhundert, nach der französischen Revolution, wurde das Gut säkularisiert. Die Domaine de l’Eglise liegt gleich neben der Kirche Pomerols, ca. 200m von Petrus entfernt. Das Malteserkreuz und die Kirche in der Mitte sind heute noch auf dem Etikett zu finden.

Neil Martin:

“Tasted at Chateau Trottevieille and on two separate occasion at the Syndicate. The Merlots were cropped between the 17th and 28th September, the Cabernet Franc on 5th October at 37hl/ha, a blend of 96% Merlot and 4% Cabernet Franc, this has a lifted nose that shows much great precision than recent vintages of this ancient Pomerol vineyard. Blackberry, wild hedgerow, a touch of espresso, smoke and with continued aeration more and more minerality. The palate is medium-bodied with very fine tannins, much greater precision and focus then any vintage that I have tried in recent years (which was most of them in December!) Fresh black, slightly earthy fruit, very fine persistency, this is unequivocally the first Domaine de L’Eglise that is realized the propicity of its enviable terroir on the Pomerol plateau. Tasted April 2010.”Quelle: “The Wine Journal” ,www.eRobertParker.com

92-94 Punkte

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Neil Martin:

“Tasted at the property, the 2009 Clos du Clocher has a very intense, rounded, opulent bouquet with fine purity and precision: raspberry, fresh strawberry, crushed stone and again, that touch of truffle that seems to have been discovered in recent vintages. The palate is medium-bodied with polished new oak lending this a very silky mouth-feel, a more modern style of Clos du Clocher. There is ample fruit underneath lending the wine the volume and persistency towards the finish. Tasted November 2011.”

92-94 Punkte

Matthias Hilse:
92-94 Punkte

Château du Domaine de l’Eglise 2009 , 0,75L für EUR 35,50 (EUR 47,33/L) 

Château Guillot 2009

René Gabriel:
“Sattes Purpur-Granat. Herrliches Pflaumenbouquet, zeigt viel Fülle und reife Fruchtnoten, Brombeeren und Black Currant. Am Gaumen von einem bezaubernden Charme, viel Saft und mit toller Aromatik bis zum Schluss. Der Wein wächst zwischen Le Pin und Trotanoy – was seine hervorragende Qualität erklärt. Ein ziemlich genialer Pomerol-Wert.”Quelle: “WEINWISSER” N° 5/2010
18/20 Punkte

Matthias Hilse: 90-91+ Punkte

Château Guillot 2009 , 0,75L für EUR 29,50 (EUR 39,33/L)

Château La Pointe 2009

René Gabriel:
“Tiefes Purpur. Ziemlich wuchtig im Ansatz, rote Kirschen, etwas Cassis und feine Vanillenoten. Fülliger, cremiger Gaumen, reife Frucht, etwas Amarena im Nachklang. Top-Niveau!”
18/20 Punkte Quelle: “WEINWISSER N° 5/2010

Matthias Hilse:
93 Punkte

Château La Pointe 2009 , 0,75L für EUR 35,50 (EUR 47,33/L)

Château Rouget 2009

Matthias Hilse: 92-94 Punkte

Robert Parker:
“The best Rouget I have ever tasted, the 2009 displays terrific aromas of kirsch liqueur and loamy soil as well as a plump, fat, luscious personality. With sensational concentration and purity, a full-bodied mouthfeel, and an enormous fruit character, this beauty should drink well for 15 or more years.”
91-93+ Punkte Quelle: “The Wine Advocate” issue 188

Jane Anson:
“Owned by Jean Pierre Labrueyere and his son Edouard, a Burgundy family who have vineyards both in Burgundy and Bordeaux (and follow a Burgundian philosophy to a large extent, with everything very small scale, natural and precise often the malo hasn’t even finished by the primeurs, although this year it seems to have done). The grapes mix is 85% Merlot, 15% Cabernet Franc. Good crisp fruit, it still needs some time to soften up, but this is really very successful. Bright purple fruits, very tight, very held together, enormously pleasurable, and far from being ready to approach.”
94 Punkte Quelle: www.newbordeaux.com

Château Rouget 2009 , 0,75L für EUR 40,50 (EUR 54,00/L)

Château Mazeyres 2009

René Gabriel:
“Dunkles Granat. Mittelschlankes Bouquet von Kaffee und roten Johannisbeeren. Eleganter Gaumen, reife und frische Frucht, eher rotbeerig, dezente Kernnoten im Finale, die aber auch Rasse verleihen.”
17/20 Punkte Quelle: WEINWISSER N° /2010

Matthias Hilse:
90+ Punkte

Château Mazeyres 2009 , 0,75L für EUR 23,50 (EUR 31,33/L)

 

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Bordeaux 2009 Arrivage I

Am Freitag, dem 20.Januar 2011, fand in unseren Geschäftsräumen eine erste Bordeaux 2009 Arrivage statt, zu der sich ein sehr netter, homgener und überaus interessierter Kundenkreis zusammengefunden hatte.

Jenseits der reinen Neugierde unsererseits, ob denn die Eindrücke während der Primeurverkostungen vor beinahe 2 Jahren sich bestätigen würden – wir mithin mit unseren Potentialbewertungen Sie, sofern Sie bei AUX FINS GOURMETS sich auf eine Subskription eingelassen haben,  nicht auf eine falsche Fährte geführt haben – ging es auch darum, bei einer doch einigermaßen willkürlichen Auswahl die Größe des Jahrgangs dokumentieren zu können.

Die Auswahl fiel auf 15 Weine aus 11 verschiedenen Appellationen, die ein Budget zwischen EUR 9,90 und EUR 37,50 pro Flasche erfordern. Im Folgenden liste ich Ihnen die Weine mit meinen Bewertungen am Abend (in Klammern die der Primeurbewertung) auf:

Château Poitevin, Médoc
Matthias Hilse : 88+ (87-89)

Château Brun, Saint-Emilion
Matthias Hilse : 88 (88-90)

Château d’Agassac, Haut-Médoc
Matthias Hilse : 90+ (90-92)

Château Belle-Vue, Haut-Médoc
Matthias Hilse : 91+ (91-93)

Château Mille Roses, Margaux
Matthias Hilse : 92+ (91-93)

Clos Manou, Médoc

Matthias Hilse : 92+ (92-93)

Château Lilian Ladouys, Saint-Estèphe
Matthias Hilse : 92 (91-93)

Château Haut Bergey, Pessac-Léognan
Matthias Hilse : 93 (93-94+)

Domaine de l’Aurage, Côtes de Castillon
Matthias Hilse : 94 (92-94)

Château La Pointe, Pomerol
Matthias Hilse : 93 (92-93)

Château Branas Grand Poujeaux, Moulis
Matthias Hilse : 93 (93-94)

Château Meyney, Saint-Estèphe
Matthias Hilse : 93+ (90-92)

Château Croizet-Bages, Pauillac
Matthias Hilse : 91+ (90-92)

Château Gloria, Saint-Julien
Matthias Hilse : 93 (93-94+)

Sanctus de la Bienfaisance, Saint-Emilion Grand Cru
Matthias Hilse : 94 (93-94+)

 

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2009er Saint-Emilion Sextett

Auch wenn der Ort recht klein ist, so kann man sich in ihm deutlich verirren: in Saint-Emilion. Dabei meine ich das weniger topographisch, hier sind die Dinge gut zu bewältigen. Was aber die Weine, die in ihrer Ursprungsbezeichnung den Namen des Ortes tragen, betrifft, so ist kundige Navigation eher ein sine qua non. Um Sie stilistisch differenziert durch die Weinberge von Saint-Emilion zu führen, haben wir ein 6er Probierpaket Saint-Emilion 2009 zusammengestellt, das einige, zum Teil sehr rare Pretiosen, in sich vereint.

Zum 6er Probierpaket Saint-Emilion Raritäten 2009 zum Preis von EUR 190,00 incl. MwSt. und Versand kommen Sie hier:

Château La Bienfaisance, Sanctus de la Bienfaisance 2009

Robert Parker :
“This is the luxury cuvee from 7.5 acres in the La Bienfaisance vineyard. Yields were frightfully low in 2009, 19 hectoliters per hectare, largely because of the May 12 hailstorm that devastated a band of St.-Emilion estates. The final blend of 65% Merlot and 35% Cabernet Franc has a whopping 14.8% alcohol, but it doesnt show whatsoever, another characteristic of the concentration and density of fruit in 2009, combined with very sweet tannins and loads of freshness and vibrancy. Inky blue/purple., with notes of blueberry, graphite, espresso, and earth, this wine is full-bodied, opulent, dense, and richly textured. It should drink well for 15-20+ years.”Quelle: “The Wine Advocate, issue 188″ 91-93 Punkte

Matthias Hilse:
Der farblich hochbrillante Dunkeltöner Sanctus verströmt beim kreisenden Glasschwung hocherotische und würzexpressive Aromen reifer roter und blauer Beeren und Früchte sowie Moccanoten und mineralische Ingredienz. Am Gaumen setzt sich der Eindruck seduktiver Fruchtfülle druckvoll fort und wird dabei von der stützenden Säure und den hochreifen und in die vielschichtige Textur perfekt eingebettenen Tannine in grandioser Balance gehalten. Die üppige Fülle gründet in der aromatischen Weite und der vor fleischigem Saft vibrierenden Frucht, die ohne jede Ermüdungserscheinung durch Überreife in ein animierendes und nachhaltiges Finale gleitet. Ein fruchtexpressiver hedonistischer Saint-Emilion im finessenreichen Gewand fliegender Eleganz. Eine Rarität.
94 Punkte

Sanctus de la Bienfaisance 2009 , 0,75L für EUR 34,50 (EUR 46,00/L)

Château Fleur Cardinale 2009

Robert Parker:
While the 2009 La Fleur Cardinale is an outstanding wine, do not expect it to ever achieve the greatness of the 2005. Yields were a tiny 30 hectoliters per hectare, the wine is composed of 70% Merlot, 20% Cabernet Franc, and 10% Cabernet Sauvignon, and the alcohol level is 14.5%. Some rugged tannins are noticeable, but they should age out with 3-4 years of cellaring. The wine is concentrated, pure, impressively perfumed, and long, but the tannins are astringent at present, giving it a dry, raspy element in the finish. (Tasted four times.)”Quelle: “The Wine Advocate” issue 188
90-92 Punkte

Matthias Hilse:
Man könnte es so formulieren, Fleur Cardinale sei die Widerlegung der Nietzschen Ewigen Wiederkehr des Gleichen, denn der hiesige 2009er ist das Comeback des 2005ers im feinen Gewand der Hyperfinesse. Krafttrinker werden es ganau andersherum sehen, aber wer würde von einem ehemaligen Porzellanhersteller etwas anderes erwarten als Feinheit, die Elefanten scheut?
So undurchdringlich seine Farbe ist, so tänzelnd fein ist sein Bouquet von saftigen und sehr reifen dunklen Beeren, in die sich eine dezente Rauchnote hineinwindet, dem Schoko-und Kaffeeduft folgen. Mit mittig konzentrierter Dynamik füllt der sehr aromatische Rebensaft den Gaumen aus und der Wiegefluss zeigt einen Wein von hoher innerer Spannung und erhabener Balance. Der dichten Frucht liegen sehr reichhaltige, aber überaus feine und geschmeidige Tannine zu Grunde, der hohe Cabernet-Anteil sorgt für Würze und vor allem Frische. So wie der Segler durch die Lüfte gleitet, schwebt der Fleur Cardinale in Eleganz einem Finale von saftigem und aromatischen Esprit geprägten, langen Finale entgegen.
Die wunderschöne Symbiose dichter saftiger Frucht und unerhört eleganter Gerbstoffe.
92-94 Punkte

Château Fleur Cardinale 2009 , 0,75L für EUR 31,50 (EUR 42,00/L)

Château Pierre de Lune 2009

Robert Parker:
“I love this wine, which is made by the regisseur Tony Ballu of Clos Fourtet. You would have to have head your head buried in the gravel and limestone of St.-Emilion not to know that Clos Fourtet has been one of the superstars of the appellation for nearly a decade now. This blend of 90% Merlot and 10% Cabernet Sauvignon (only 300 cases) was crafted from 34 hectoliters per hectare and had surprisingly modest alcohol for a St.-Emilion, 13.5%. Its terrific dense purple color to the rim offers up notes of wet rocks, blueberry, blackberry, spring flowers, and hints of charcoal and barrique. Opulent, even voluptuously textured, with terrific mouth-coating glycerin and an almost skyscraper-like texture, this is a seamless, beautifully rich, yet elegant (because of the freshness) style of St.-Emilion that should drink well for 10-15 years. It won’t make old bones.”
92-94 Punkte www.erobertparker.com

Matthias Hilse: 95+ Punkte

Château Pierre de Lune 2009 , 0,75L für EUR 37,50 (EUR 50,00/L)

Château Fonroque 2009

Robert Parker:
“I agree with Alain Moueix that this is the greatest Fonroque he has ever made. From one of the few bio-dynamically farmed vineyards in St.-Emilion, this 2009 exhibits a dense ruby/purple color as well as a big, crisp, precise nose of forest floor, black and red fruits, crushed rocks, and earth. Dense, muscular, and masculine, this rich, full-bodied, deep, impressively endowed effort will benefit from 5-7 years of cellaring, and should drink well for 25+.”Quelle: “The Wine Advocate”, issue 188
91-93+ Punkte

Matthias Hilse:
Dass man beim Namen Moueix nun auch den Vornamen erwähnen muss, um zu wissen, was man meint, ist das Verdienst von Alain, dem Eigentümer von Château Fonroque. Seine Bestrebungen, durch die konsequente Anwendung nachhaltigen Gedankenguts einen eigenen Akzent zu setzen (und damit Moueix äquivok zu machen), haben in seiner 2009er Ernte bereits beachtliche Ergebnisse gezeigt.
Der tiefdunkelpurpurne Saft zeigt ein sehr würziges und reiches Dunkelbeerbouquet, das erdige Noten und mineralische Unterlegung vereint. Der Gaumen wird von einem sehr fokussierten, präzisen und enorme Frische transportierenden, fleischigen Rot- und Schwarzbeeramalgamat mit weitem aromatischem Horizont und Kühle soufflierender Mineraliät geflutet und in attakierender Rezeption gehalten. In von belebender Reinheit geprägter Frische endet der Eindruck in einem sehr angemessen bemessenen Finale. Die aromatische Distinktion geht derzeit noch etwas zu Lasten der Feinheit und Eleganz, aber der weitere Fassausbau sollte hier Ausgleich schaffen.
Ein Biodynamiker mit viel Potential und den prägenden Attributen Klarheit und Würzaromatik.
92 Punkte

Château Fonroque 2009 , 0,75L für EUR 27,50 (EUR 36,67/L)

2009 Ch. de Fonbel

Matthias Hilse: 90 Punkte

René Gabriel:
“Sattes Purpur-Granat. Würziges Bouquet mit Pflaumentönen, Tabak und etwas Eisenkraut, schön begleitende Rösttöne. Am Gaumen aussen cremig und stoffig, im Extrakt leicht aufrauend und mehlig. Hat gute Anlagen und gehört zu den besten Fonbels. Kann noch zulegen..”Quelle: “WEINWISSER” N° 5/2010
17/20 Punkte
Jane Anson:
” This has those wonderful gooseberry and elderflower notes on the nose that I found in some of the Pomerols also. Lovely fresh flavours, crisp fruit and well balanced. 65% merlot, 25% cab sauvignon, 7% petit verdot, 3% carmanere (youll increasingly find this grape variety appearing in tiny quantities on Right Bank labels). 30% new oak. Average age of vines 20 years. Fermentation in stainless steel..”Quelle: www.newbordeaux.com
91 Punkte

Château de Fonbel 2009 , 0,75L für EUR 19,50 (EUR 26,00/L)

2009 Clos la Madelaine

Robert Parker:
“A major sleeper of the vintage, this estate, which is sandwiched between the famous premier grand cru classes of St.-Emilion, Magdelaine and Belair (now known as Belair-Monange), is a blend of 80% Merlot and 20% Cabernet Franc. Unfortunately, production is only 700-800 cases from this 6-acre property. Hubert de Bouard made this cuvee. The wine’s exuberant minerality showcases the fabulous limestone soils. Bouard’s Midas touch is evident in its rich, concentrated, jammy blackberry and black cherry, licorice, and incense-filled aromatic and flavor profiles. Full-bodied and opulent, this big-time sleeper of the vintage should drink well for 20+ years. (Tasted two times.)” 92-95 Punkte Quelle: “The Wine Advocate”, issue 188
Matthias Hilse:
Nicht zu Unrecht nährt die Bezeichnung „Clos“ die Vermutung, dass es sich bei Clos La Madeleine um ein kleines Weingut, dessen Weinberge überdies von einer Mauer umfrieded sind, handelt. Lange schlief dieses nur 2.2ha. kleine Gut, dessen Rebanlage auf Terrassen an der Südflanke des Kalksteinplateaus von Saint-Emilion zwischen Château Magdeleine und Château Bélair-Monange, beides immerhin Prémier-Grand-Cru-Classé-Weingüter, liegen, seinen Dornröschenschlaf.

Erst seitdem Hubert de Boüard, der Miteigentümer von Château Angélus, die Beratung übernommen hat, werden hier erstaunliche Weine bereitet.

Der purpurschwarze Clos la Madeleine,  der ein von feiner Würze unterlegtes, üppig fruchtsaturiertes und mineralienfrisches Bouquet von dunklen Früchten und Beeren zeigt, gleitet mit nobler und zugleich druckvoller Dynamik den Gaumen aus und offenbart mit seiner von beachtlicher Harmonie aus Frucht, Extrakt , Würze, Mineralität und Säure getragenen Rasse aristokratisches Terroir. Die Eleganz der Gerbstoffe ist das Elixir, das diesen Wein weit über den Status der Sphäre des Geheimtips hinaustragen sollte.

93+ Punkte

Clos la Madeleine 2009 , 0,75L für EUR 39,50 (EUR 52,67/L)

 

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Château Meyney 2009

Château Meyney 2009

Château Meyney

Ich bin geneigt, Ihnen „Ein Saint-Estèphe, wie er im Buche steht“ entgegenzurufen – käme das nicht einem semantischen Husarenritt gleich! Wer den Bordeaux-Jahrgang 2009 verstehen und schätzen lernen will, ist gut beraten, sich olfaktorisch in die Einflusssphäre der vom beharrlichen Schwenken aufgewirbelten Meyney-Bukettwolke zu wagen. Im Gewand betörender Frische tritt uns eine von feiner Würze unterlegte, dominant dunkelbeerige, eminent klare Nase entgegen voll würdestrotzender Nobilität. In schwebendem, der Gravitation scheinbar enthobenem Fluss füllt der purpurschwarze Wein den Gaumen mit atemberaubender Fruchtbrillanz, um einen Kern feinster Extrakteleganz schwingen in elliptischer Harmonie Würzaromen, feingliedrige Säure, Kaffeeanklänge und Rauchtöne und verhallen in einem elegischen Finale von mundwässernder Frische. Ein Wein für eine halbe Ewigkeit.

Matthias Hilse: 93+, 2012, dann wieder von 2025 bis 2040

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Appetizer Bordeaux 2009

Zunächst möchte ich Ihnen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2012 wünschen. In feiner Harmonie mit dem noch jungfräulichen neuen Jahr und in arithmetischer Analogie zur post-Milleniumszahl empfehle ich Ihnen aus dem ebenso aufregenden wie unter großem Erwartungsdruck stehenden Bordeaux-Jahrgang 2009 ein Appetizer-Dutzend, das einerseits die Neugierde zu befriedigen vermag und andererseits Raum für Phantasie lässt.

Dieses Weindutzend ist der lebendige Beweis, dass Bordeaux-Weine per se nicht so sein müssen, wie sie sehr oft im Ruf stehen: teuer. Überprüfen Sie selbst!

Zum 12er Probierpaket “Appetizer” Bordeaux 2009 zum Preis von EUR 150,00 incl. MwSt. und Versand kommen Sie hier:

Die Weine im Einzelnen:

2009 Ch. Bolaire

Ch. Bolaire ist das Entrée zum Portfolio von Vincent Mulliez, und sein evident hoher Anteil an Petit Verdot macht ihn zu einem feinwürzigen Ausrufezeichen moderner Bordeaux-Stilistik. Matthias Hilse: 88-90Punkte

“This is fabulous, with loads of ripe and concentrated berry, spicy fruit. Full and very rich. Velvety tannins. 40 percent Merlot, 35 percent Petit Verdot and 25 percent Cabernet Sauvignon” 90-93 Punkte – James Suckling                                   .
Robert Parker: “A blend of 43% Merlot, a whopping 35% Petit Verdot, and 25% Cabernet Sauvignon that all tip the scales at 14% natural alcohol, the result is a wine with loads of structure that seems more backward than many of its peers, especially at this price point, but displays an impressive concentration of black currant and black cherry fruit with some licorice and spicy oak. This is a seriously endowed wine that needs to shed some tannin, but it is all there. Give it a year or so of bottle age and drink it over the following decade.” 88-90 Punkte Quelle: Wine Advocate Issue 188

Château Bolaire 2009 , 0,75L für EUR 11,00 (EUR 14,67/L)

2009 Ch. Le Doyenné

Robert Parker: “Made from tiny yields of 18 hectoliters per hectare, this blend of 85% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon, and 5% Cabernet Franc (13.5% alcohol) offers scents of berry fruit, dusty, loamy soil, cedar, and spice box along with a tannic structure. The wine builds incrementally on the palate, and comes close to being outstanding with its purity and balanced, but intense, fruit. Enjoy it over the next 5-6 years.” 88-89 Punkte Quelle: Issue 188 Wine Advocate auf erobertparker.com

Château le Doyenné 2009 , 0,75L für EUR 10,95 (EUR 14,60/L)

2009 Ch. de la Cour d’Argent

“A balanced and easy young wine, with cool, clean and minerally fruit character, firm tannins and a medium finish.” 87-90 Punkte. —    James Suckling

Château de la Cour d’Argent 2009 , 0,75L für EUR 10,95 (EUR 14,60/L)

2009 Domaine de Courteillac

Robert Parker: “This property used to be owned by Stephan Asseo, a former St.-Emilion resident now living in Paso Robles and making the wines of L’Aventure. The 2009, a blend of 70% Merlot and the rest the two Cabernets, exhibits an opaque ruby/purple color and an elegant nose suggesting a confiture of red and black fruits, spice box, licorice, and a hint of mint. It is lush, rich in fruit, and a delicious wine to drink now and over the next 5-6 years. This wine, which is now made under consultation with Stephane Derenoncourt, clocks in at 14.7 % natural alcohol.” 88-89 Punkte Quelle: Issue 188 Wine Advocate

Domaine de Courteillac 2009 , 0,75L für EUR 11,95 (EUR 15,93/L)

2009 Ch. Haura

Robert Parker: “A sleeper of the vintage, this delicious, fruit-forward, already complex and evolved Graves comes from the well-known professor of oenology, Denis Dubourdieu. Lots of kirsch, cedar, and spice box notes are offered in a round, medium to full-bodied, generously endowed style. This 2009 will provide plenty of pleasure early in life, and should last for 7-8 years.” 87-89 Punkte Quelle: Issue 188 Wine Advocate

Château Haura 2009 , 0,75L für EUR 12,50 (EUR 16,67/L)

2009 Ch. Poitevin

Viele von Ihnen werden sich vielleicht noch an den fabelhaften 2003er Ch. Poitevin erinnern, der seinerzeit im Decanter mit 4Sternen geadelt worden war. Nachdem die Jahrgänge dazwischen manchmal etwas zu holzaffin waren, stimmt nun die Balance aus feiner, würziger, reifer Frucht, den überaus eleganten Tanninen und der animierenden Säure wieder und macht den Wein zu einem der Favoriten in der 10-Euro-Klasse.

Château Poitevin 2009 , 0,75L für EUR 9,90 (EUR 13,20/L)

2009 Ch. Brun

Der Klassiker aus dem ältesten Familienweingut in Saint-Emilion ist wie immer eine sichere Empfehlung:
Dieser farbenbenannte Saint-Emilion ….gibt in der Nase bereits Hinweise auf seine feine Würze, die in ein Rotbeerenbouquet eingewoben ist. Die Gaumenattacke ist geprägt von hochreifer, sehr klarer, überaus aromatischer Frucht, die die sehr feinen Tannine und die Säure in beachtlicher Balance hält. Eine Assemblage aus 80% Merlot und 20% Cabernet Franc. Matthias Hilse: 88-90Punkte

Château Brun 2009 , 0,75L für EUR 13,95 (EUR 18,60/L)

2009 Ch. Malescasse

Jancis Robinson: “Very lively and flirtatious on the nose. Attractive Margaux-like perfume and sweetness. Very sweet. But not too oaky and extracted so it manages, just, to present itself as an alluring drink. Neat.” 16,5/20 Punkte

Château Malescasse 2009 , 0,75L für EUR 13,50 (EUR 18,00/L)

2009 Château De Francs “Les Cerisiers”

 ”Leading estate of this tiny appellation, owned by Hubert de Bouard and Dominique Hebrard. Coffee, mocha, good fruit, all in all very pleasurable. 80% Merlot, 10% cab Franc, 10% Cab Sauvignon.” Quelle: www.newbordeaux.com 91-92 Punkte Jane Anson

Château de Francs Les Cerisiers 2009 , 0,75L für EUR 11,95 (EUR 15,93/L)

2009 Epicurea de Ch. Martinat

Robert Parker: “The finest example of this wine I have ever tasted, the 2009 Epicurea de Chateau Martinat (80% Merlot and 20% Cabernet Sauvignon) was cropped at 25 hectoliters per hectare. Aromas of flowers, licorice, smoke, red and black fruits, and subtle wood are followed by a broadly flavored, savory, opulently-textured wine displaying terrific fruit intensity, purity, and length. It is well above its humble pedigree, and should drink nicely for a decade or more.” 89-91+ Punkte www.erobertparker.com

Epicurea de Château Martinat 2009 , 0,75L für EUR 15,95 (EUR 21,27/L)

2009 Ch. Lilian Ladouys

René Gabriel: “…Warmes, reifes Bouquet mit wunderschön ausladenden Pflaumenaromen, Terroir-Trüffelnoten, Szechuanpfefferkörnern und frisch geröstetem Arabica-Kaffee. Reicher Gaumen mit angerundeten Tanninen, fleischigem Extrakt und charakteristischem St.-Estèphe-Biss. Eine grossartige, langlebige 2009er Entdeckung!” 18/20 Punkte Quelle: “WEINWISSER” N° 4/2010
“Dark color, with a spiced nose of cloves and cardamom. Tar too. Full-bodied, with round and velvety tannins and a rich, fruity aftertaste. Gorgeous young wine.  92-95 Punkte – J.S.” Wine Spectator

Château Lilian Ladouys 2009 , 0,75L für EUR 16,90 (EUR 22,53/L)

2009 Ch. Val de Roc

In den letzten Jahren sind vermehrt Weingüter entstanden, mit denen Weinmacher/Kellermeister berühmter Châteaux ihrer Passion Wein eine eigene, besonders individualisierte Ausdruckskraft verleihen. Im Zuge der Berufsentwicklung der flying winemaker galt es auf einmal nicht mehr als unschicklich, neben dem Angestelltendasein auf einem renommierten Gut eine eigene Kreation zu präsentieren. In Bordeaux wurde ich bei einer Negotiant-Verkostung auf den Wein von Séverine Grimal und Laurent Vallier aufmerksam. D.h. ich wurde von zwei Seiten her aufmerksam: zunächst vom Verkostungseindruck, danach von den auf Nachfrage präsentierten Namen, handelt es sich doch bei Laurent Vallier um den für den Weinbau Verantwortlichen bei Château Ausone! Der tiefdunkelfarbene Val du Roc verströmt reiche Noten reifer roter Beeren mit feiner Würzunterlegung und gleitet den Gaumen mit einem hocharomatischen, klarfruchtigen und mit sehr feinen Tanninen versehenen Saft von großer Frische und Saftigkeit aus. Der Wein zeigt eine in dieser Preisklasse bemerkenswerte Ausgewogenheit und weiss mit einem lebendigen Finale zu gefallen. Matthias Hilse: 87-89 Punkte
Jane Anson: “Just northeast of Fronsac, this has elderflower and some good juicy fruits. A pleasant wine with good fruit, that manages to avoid the tannins being overworked or over-extracted.” 89 Punkte Quelle: www.newbordeaux.com

Château Val de Roc 2009 , 0,75L für EUR 10,50 (EUR 14,00/L)

 

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…mehr als 100 Flaschen leer…

Der Stern veröffentlicht in der aktuellen NR. 50 auf den Seiten 126ff. eine Art „best-of-cru-bourgeois-Liste-2009“, bestehend aus 10 Weinen aus dem Médoc, die eine kundige Jury ausgewählt und als „bezahlbare, köstliche Festtagsweine“ gekürt hat.

Dass dabei AUX FINS GOURMETS gleich bei zwei Weinen als Bezugsquelle (weil günstigster Anbieter) genannt wird, freut uns sehr.

Was Medienpräsenz betrifft, ist Bordeaux 2009 der Überjahrgang schlechthin. So erklärt es sich, dass es im Gedränge der großen Nachfrage zu Stauungen bei der Belieferung kommt. Jenseits der Stern-Auswahl, die wir nett, aber nicht zwingend finden, möchte ich Ihnen folgende Empfehlungen für Weine, die bereits auf Lager und sofort versandfertig sind, nicht vorenthalten.

Château Villars 2009

Auf Château Villars hat man in 2009 einen äußerst beachtlichen, tiefpurpurfarbenen Wein mit feinem Beerenbouquet, das von leicht erdigen Tönen und dezent floralen Würzaromen unterlegt ist, bereitet. In klarem, frischem Fluß, mit reifer Beerenfrucht, kühlender Mineralik und guter Konzentration, füllt der sehr wohlbalancierte Saft den Mundraum aus und endet in einem pointiert saftigen Finale.

Château Villars 2009 0,75L für EUR 14,75 (EUR 19,67/L)

 Château Lanessan 2009

Seitdem die symphathische Kellermeisterin Paz Espejo die Geschicke des früher nicht selten staubig-patinierten Weins in die Hand genommen hat, befindet sich Ch. Lanessan im Steigflug und dürfte bald dort verortet sein, wo es in der historischen Klassifikation 1855 hätte sein können: in gefühlter Nähe zum tatsächlichen Nachbarn Gruaud-Larose. Das, was ich früher oft vermisst habe, ist nun wunderbar ausgeprägt: die Reinheit der Frucht, die Klarheit der Struktur, die feine Balance.

Château Lanessan 2009 0,75L für EUR 15,50 (EUR 20,67/L)

  Clos Manou 2009

Wenn Jean-Marc Quarin Clos Manou als „l’outsider numéro 1 sur la rive gauche“ bezeichnet, dann ist das ein großes Kompliment, dem wir nur zustimmen und Ihnen zur Animation unsere Verkostungsnotiz empfehlen können:

Im nördlichen Médoc, dort, wo man die Appellationsgrenze zwsichen Saint-Estèphe und Médoc überschritten hat, liegt der Ort Saint Christoly-Médoc. Zweifellos einer der beachtlichsten Weine der Appellation, die doch sehr unterschiedliche Stilrichtungen hervorbringt, kommt von Clos Manou, jenem 9ha kleinen Weingut von Francoise und Stéphane Dief, das mit einer Pflanzdichte von 10.000 Stöcken/ha bei den jungen Reben den modernen Weg der Ertragsreduzierung gegangen ist (den man nun auch auf Ausone anwendet).
Die tiefschwarze Farbe des Weins gibt erste Hinweise auf seine strukturelle Dichte, die Nase verströmt reiche und überaus aromatische Noten dunkler, hochreifer Beeren. Mit mächtigem Druck legt sich der überaus frische, feinwürzige, und im Sinne femininer Attitüden rassige Rebensaft auf die Zunge, und die zu Grunde liegende, feingewobene Tanninstruktur ist in so großer Balance mit der Frucht und der Säure, dass es des Verkosters ganze Überwindung fordert, das Schlucken zu verweigern.
Da nur etwa ein Drittel der Ernte in den Erstwein ging, ist die zu erwartende Verfügbarkeit bei etwa 20 000 Flaschen begrenzt – wenig Wein für die Fangemeinde, die er verdient hat. Die Assemblage besteht aus 56% Cabernet Sauvignon, 38% Merlot, 4% Cabernet Franc und 2% Petit Verdot. Die 14,2° Alkohol sind perfekt eingebunden.

Matthias Hilse: 92-93 Punkte

Clos Manou 2009 0,75L für EUR 23,90 (EUR 31,87/L)

Château Rol Valentin 2009

Rol Valentin war die Herzensangelegenheit von Eric Prissette, bis ein Angebot, das er, wie er mir sagte, „nicht ablehnen konnte“, die Familie Robin ans Ruder brachte. Umso spannender war der Moment, als wir vor ein paar Tagen die erste Flasche 2009 öffnen konnten. Für Saint-Emilion-Genießer ein unbedingtes Muss:

Nicht nur wegen des kleinen roten Herzens im Etikett ist Château Rol Valentin in den letzten Jahren mein Daueraspirant auf den „coup de coeur“ gewesen. Nach dem Eigentümerwechsel von der sympathischen Rugby-Legende Eric Prissette, dem ich aber mit seinem „Roc“ verbunden bleibe, auf die Familie Robin kann man mit dem Jahrgang 2009 nur Anmerkungen höchsten Entzückens verbreiten.
In brillantes Nachtschwarz gefasst verströmt dieser charmante Saftfruchtler sehr würzreiche Noten reifer Brombeeren und saftigem Cassis, in die kühlende Mineralienspuren, Veilchenduft und Lakritze eingewoben sind. Die konzentrierte, auf den Punkt reife Frucht benetzt in seidigem Fluss die Zunge und füllt den Gaumen in der eleganten Robe femininer Souplesse auf der Basis unprätentiösen Tanninschuhwerks in überragender Balance aus. Das Aromenspektrum ist weit gefasst und integriert in seiner Mitte konzentriert die zwar üppige, aber dabei höchst präzise Frucht mit ihrem feinsüssen Extrakt. Das Finale ist langanhaltend voll reichhaltigem Schmelz und distinkter Frische.
Ein saftig-frischer Saint-Emilion in üppigem Fruchtgewand und seduktiv-betörender Erscheinung.

Matthias Hilse: 93-94+

Château Rol Valentin 2009 0,75L für EUR 32,00 (EUR 42,67/L)

Château Les Hauts Conseillants 2009

Dieser seduktive Lalande-de-Pomerol ist zwar ganz anders gewebt als der ungleich berühmtere, ähnlichklingende Pomerol, überzeugt aber auf der hedonistisch-animierenden Fruchtschiene auf ganzer Länge. Auch und gerade ein Wein für diejenigen, die sich erst noch in das Thema Bordeaux eintrinken möchten.

Matthias Hilse: 90+

Château Les Hauts Conseillants 2009 0,75L für EUR 14,95 (EUR 19,93/L)

Château Godeau 2009

Von einem Nachbarn von Francois Mitjaville (Ch. Tertre Roteboeuf) kann man aufgrund der unverschämt günstigen Lage der Weinberge am Südhang des Plateau-Abbruchs in Saint-Emilion ja nichts Geringes erwarten. Daher haben wir im letzten Jahr etwas gemacht, was wir normalerweise extremst vermeiden: einen Wein einkaufen, den wir nicht verkosten konnten. Die hohe Wine-Spectator-Bewerung von 93-96 Punkten machte uns dann doch neugierig genug. Nun ist der Wein bei uns eingetroffen, und aus der Subskription sind noch ein paar Kisten verfügbar.

Dieses konzentrierte, hedonistische Fruchtelixir mit rassiger Aromatik und sehr guter Gerbstoffprägung ist für Freunde höherer Alkoholkunst ein wahres Eldorado. Verkosten Sie ihn über mindestens 3 Tage.

Matthias Hilse: 92-93+

Château Godeau 2009 0,75L für EUR 25,50 (EUR 34,00/L)

 

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Ein starkes Arrivage-Sextett

In den gewöhnlich exzellent sortierten französischen Supermärkten finden in diesen Wochen die Foires aux Vins statt, die Weinverkaufswochen. Hier bekommt der Franzose das jetzt schon, worauf deutsche Konsumenten noch über ein halbes Jahr werden warten müssen: Die ersten Spitzenbordeaux des fabelhaften Jahrgangs 2009. Das ist besonders deshalb schade, weil dieses singuläre Jahr besonders in seiner jungen Fruchtphase nur eines verbreitet: Spaß, Spaß, Spaß. Kein Jahrgang der letzten zwei Dekaden ist von solch verschwenderischem, verführerischem Hedonismus geprägt wie 2009. Die Weine baden derzeit förmlich in himmlischer Cassissüße. Selbst kleine Weine weisen eine druckvolle Fülle und eine Opulenz auf, wie sie sonst nur großen Gewächsen vorbehalten ist. Schade um jeden Monat, den man sich nicht an dieser üppigen adoleszent knospenden Pracht erfreuen kann.

Wir finden diese Wartezeit ungerecht und haben darum unsere Kontakte zu den Negociants spielen lassen, um schon früher an wenigstens einige dieser Weine für unsere Kunden geraten zu können.

MILLE ROSES 2009 – MARGAUX

Der Margaux von Mille Roses gibt Ihnen einen schwelgerischen Eintritt in die transzendente Welt der Margaux-Weine. Jede Appellation hat ihre Eigenheiten. Kraft und Exotik in St. Estephe, schmeichlerische Wonne, in St. Julien, aristokratische Strenge in Pauillac und Seidigkeit in Margaux. Seit die Preise für alle Cru-Classé-Weine und selbst für die wenigen Cru-Bourgeois jenseits von Haut Médoc aber stark gestiegen sind, muss man immer höhere Eintrittspreise zahlen, um Zutritt zu diesem abgeschlossenen Gebiet zu bekommen. Mille Roses macht es uns hier einfach und schwer zugleich. Einfach, weil der Preis sehr niedrig ist und man dafür noch den Wein aus einem kleinen, exquisiten Weingut erhält, dessen Inhaber, Sophie und David Faure, gerade auf Biodynamik umsteigen. Damit ist noch kein neuer Pontet Canet geboren, aber ein Wein, dessen Besitzer sichtliche Ambitionen pflegt und seit etwa zehn Jahren Jahr für Jahr bessere Weine auf die Flasche zieht. Schwer, weil wenn Sie einmal die ätherischen Sphären von Margaux durchschritten haben, Sie auch zukünftig nicht mehr von diesem Genuss werden lassen wollen. Aber auch im Jahrgang 2010 wartet noch ein tausendblütriges Bukett von Margaux-Rosen auf seine Entdeckung!

Château Mille Roses Margaux 2009 0,75L für EUR 18,50 (EUR 24,67/L)

Verkostungsnotiz:

Von Gertrude Stein stammt das so vielsagend-orakelhafte:”Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose”. Im Falle von Mille Roses ließe sich eine ähnliche multipelduplizierte Identitätsverdichtung auf den Befund gesteigerter Terroirverhaftung in folgendem Sinn interpretieren: ein Mille Roses bleibt ein Mille Roses und wird es in Cabernet-Jahren noch mehr.
Dieser opulent fruchtexpressive Margaux-Newcomer, dessen Robe man als dunkelstpurpur bezeichnen könnte, verströmt eminent feinwürzige, hochseduktive Noten reifer roter Beeren und Früchte, die bei aller Konzentration viel Frische versprühen. Am Gaumen gefällt der überaus wohlbalancierte Wein durch den Accord feiner Fruchtigkeit, lebendiger Säure und feinstmaschigem, sehr gut integriertem Tannin. Mit in dieser Preisklasse beachtlicher Finesse durchströmt der sehr aromatische Margaux den Mundraum mit genügend Druck, um ihm das Prädikät “äußerst beachtlich” zuzusprechen.
Ein Margaux moderner Fruchtausprägung mit viel Saft und Frische bei sehr gekonntem Holzeinsatz.Trinkreife: 2011, 2015 – 2026

Matthias Hilse 91-93 Punkte

Prieuré Canteloup 2009

Die Prieuré Canteloup, die sich seit 1939 im Besitz der Familie Germe befindet, ist eines jener in der rechtsufrigen Bordelaiser Umgebung gelegenen Latifundien, dessen ampelographische Geschichte bis in die Zeit vor der Reblausplage zurückreicht. Gerade heute, wo man immer mehr den Wert autochthoner Rebanlagen erkennt, ist dies von unschätzbarem Vorteil. In Zeiten des Klimawandels bekommt die historische Rebsorte Malbec fast so etwas wie einen Kultstatus – und hier sind die Reben 110 Jahre alt!

Château Prieuré Canteloup 2009 0,75L für EUR 9,50 (EUR 12,67/L)

Verkostungsnotiz:

Der mit einer „sleeper-of-the-vintage-Nase“ ausgestattete Bordeaux weiß das geduldige Schwenken des Glases zu belohnen mit feinsinniger, tiefstrukturierter Beerenfrucht, in die sich feine Würznoten mischen. Am Gaumen dominiert zunächst die rotbeerige Frucht, die dann, wie beim Einsetzen des zweiten Themas bei der Fuge, von reicher floraler Aromatik harmonisch begleitet wird. Die Balance aus Frucht, Säure und Tanninen ist bei einem Wein dieser Preisklasse beachtlich, das Finale animierend und lang.Ungewöhnlich für einen Einstiegs-Bordeaux, sollte man die Prieuré-Canteloup gut dekantieren, die Flasche am besten einen Tag vor dem Genuss öffnen – der Wein atmet lang ohne langatmig zu sein.

Matthias Hilse: 89 Punkte

Das 2009er Sextett wird komplettiert von:

Vieux Ch. Palon 2009 0,75L für EUR 13,75 (EUR 18,33/L)

Château Vrai Canon Bouché 2009 0,75L für EUR 22,50 (EUR 30,00/L)

Château de Reignac 2009 0,75L für EUR 19,90 (EUR 26,53/L)

Château Croix Mouton 2009 0,75L für EUR 11,00 (EUR 14,67/L)

Das 6er Probierpaket mit je einer Flasche dieser Weine finden Sie hier zu EUR 95,00 (EUR 21,11/L) versandkostenfrei

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Wo vorne und oben ist: Château Pontet-Canet und Château Haut-Bailly

„Heute ist aber wieder gar nichts los gewesen!“ So oder so ähnlich habe ich einige enttäuschte Resümes gehört über einen Tag, von dem man sich eine regelrechte Preisveröffentlichungsexplosion aus Bordeaux erhofft hatte.

Diese Explosion ist zwar ausgeblieben, das „Alternativprogramm“ mit den Preisen für die Zweitweine der Châteaux Pontet-Canet (Hauts de Pontet) und Haut-Bailly (Parde de Haut-Bailly) hat aber, vielleicht erst auf den zweiten Blick, eine mindestens ebenso eruptive Potenz. In einer fast schon lethargiegeladenen Atmosphäre, in der sich kaum eines der wichtigen Châteaux aus der Deckung traut, haben gerade die beiden Weingüter vom linken Ufer, die aus unterschiedlichen Gründen in keine Schublade passen, konsequent den nächsten Schritt zu ihrer jeweiligen Individuation getan. Dass dies fast zeitgleich geschehen ist, könnte Zufall sein, das glaube ich aber nicht.

Die seit einigen Jahren unabhängigsten und unbeirrbar ihren Weg voranschreitenden Weingüter, der sechste Premier Cru Classé aus Pauillac und der erste Supersecond ausserhalb des Médoc, haben in einer Art konzertierter Aktion den Preisbogen für alles Wichtige, was jetzt noch kommt, vorskizziert: zwischen etwa 7 und 25% werden die renommiertesten der Crus ihre Preise anheben. Dieser Rahmen wurde heute gesetzt.

Fast kommt mir die Situation ein wenig vor wie beim Ringen um ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll: alle wissen, dass etwas passieren muss, aber keiner bewegt sich. Wenn Robert Parker jr. vor ein paar Tagen in seinem Forum nach einem Visionär rief – heute haben wir gleich zwei davon erlebt, aber ganz anders als er das meint.

Pontet Canet geht mit einer solchen Energie und so zielstrebig voran, dass niemand dieses Tempo mitgehen kann. Es bedarf einer so weisen und weitsichtigen Persönlichkeit, nicht dagegenhalten zu wollen, wo selbst Eklektizismus sinnlos ist, dass man sie eigentlich nur im femininen Teil der Châteauelite finden kann. Veronique Sanders ist weitsichtig und unabhängig genug, das Rollenpotential des Rahmensetzers richtig einzuschätzen und damit die Chuzpe zu zeigen, deren es jetzt bedarf, der Kampagne neue Spannungsattacken einzuhauchen.

Um Ihnen zu verdeutlichen, was ich meine, möchte ich auf eine ganzseitige Anzeige im WEINWISSER 5/2011 hinweisen: „Les ***** 5 born under a lucky star“. Man sieht aber nur 4 Weingüter mit Ihren Patriarchen: Canon-La-Gaffelière, Gazin, Smith Haut Lafitte und Branaire Ducru. Der fünfte lucky star ist Pontet-Canet. Kennen Sie jemanden, der es sich erlauben kann, mit seiner Abwesenheit zu werben? Wie kann man besser die eigene, den üblichen Betrieb transzendierende Vorreiterrolle verdeutlichen?

Während viele Auguren noch über den spärlichen Zeichen der Kampagne brüten, ist heute alles gesagt worden. Es beschleicht mich der Eindruck,  dass nur die Fed unter Alan Greenspan das wohldosierte Nichts besser in Szene setzen konnte.

Während man den attentiven Châteaux nicht zu Unrecht vorwirft, die Stimmung der asiatischen Kundschaft, die bei der Vinexpo in knapp zwei Wochen überfallartig die Messehallen in Bordeaux belagern werden, „testen“ zu wollen, setzen Alfred und Mélanie Tesseron und Veronique Sanders das Zeichen geistiger Unabhängigkeit. Nicht die ferne Kundschaft, sondern das eigene Selbstwertgefühl bestimmen den Preis.

Die Parallelität zwischen Pontet-Canet und Haut-Bailly ist bei der Beobachtung, dass es im ersten Fall keinen günstigeren Premier Cru Classé und mithin perfekten Wein gibt und im zweiten keinen günstigeren Supersecond, noch lange nicht am Ende, aber das ist eine andere Geschichte für ein andermal.

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